http://newyork.citysearch.com  NEW YORK

Wir hatten das  Glück, im Dezember 2000 die Stadt in unversehrtem Zustand kennen lernen zu können. Wir haben uns in und auf den beiden Türmen des World Trade Centers aufgehalten und waren total begeistert. Ich werde jetzt auch nicht viel zu diesem Thema  schreiben- sondern hier von einer Stadt schwärmen, die hoffentlich trotz allem viel von ihrem Charme und Ihrer Einmaligkeit behalten hat!

Nach einer Woche New York kann und darf man nicht behaupten, eine Stadt wie diese zu kennen, aber einen - wenn auch kleinen - Einblick bekommt man schon. 

Nach der Online-Buchung des Fluges im Internet war die Wahl des Hotels der nächste Schritt. Da habe ich den ersten Fehler gemacht, über den wir aber dann auch eigentlich wieder ganz froh waren. Das ausgesuchte Hotel lag in Staten Island und wir mussten jeden Tag mit der Staten Island Ferry rüber nach Manhattan schippern. Erst zu Fuß zum Bus, dann mit dem Bus zur Fähre, dann warten auf dieselbe, dann auf die Fähre.....und nach 60 - 70 Minuten waren wir dann an der Südspitze Manhattans angekommen. Der Zeitaufwand war sehr groß und wir konnten nicht "mal eben" zurück ins Hotel.  Einmal war der Fährbetrieb sogar wegen Sturm eingestellt worden!  Tagsüber fährt die Fähre im Halbstunden-, und  nachts dann nur noch im Stunden - Rhythmus. Dann werden schnell mal 2 Stunden benötigt für den Weg vom Central Park bis zum Hotel auf Staten Island. Der große Vorteil war aber, dass wir jeden Tag sowohl vom Hotel, als auch von der Fähre aus  die besten Aussichten auf Manhattan genießen durften,  was für vieles entschädigt hat. Beim nächsten Besuch werden wir aber trotzdem ein Hotel in der Stadt selbst buchen, damit die Wege kürzer werden und die Füße nicht so qualmen.

Ein toller Tipp kam aus einer Frauen - Zeitschrift (dort sind oft sehr gute Reisetipps drin - auch für Männer!): wir haben uns schon von Deutschland aus bei den "Big Apple Greeter" angemeldet und bekamen auch für einen Nachmittag eine nette New Yorkerin vermittelt, die uns ihr New York näher gebracht hat. Die Big Apple Greeter sind eine Organisation New Yorker Bürger, die in ihrer Freizeit den Touristen die Stadt zeigen. Jeder macht das  auf seine individuelle Art und Weise, und man sieht die Stadt dann sicher aus einem besonderen Blickwinkel. www.bigapplegreeter.org 

 

 

Zu den Attraktionen ist nur so viel zu sagen: je nachdem,  wie viel Zeit vorhanden ist, muss man sich auf einige Dinge beschränken, denn die Stadt ist so riesig und alles geht nicht! Wir haben uns sehr viel Zeit genommen für Greenwich Village,  den Central Park und Midtown. Greenwich Village ist absolut bezaubernd und man kann sich oft gar nicht vorstellen, dass man mitten in Manhattan ist.  Der Central Park ist riiiiiesengroß, der braucht Zeit und hat Zeit verdient - selbst im Dezember. Und in Midtown braucht man ebenfalls viel Zeit, besonders wenn man auf 's Empire State Building möchte und dass kann ich jedem empfehlen. Zu Fuß über die Brooklyn Bridge und weiter durch die sehr schöne Wohngegend Brooklyn Heights, wo die ganzen tollen Häuser aus den Filmen zu finden sind. Die Fahrt mit dem Boot rund um Manhattan ist auch sehr zu empfehlen, nur nicht im Dezember, denn wir haben uns sonst was abgefroren! Für Musikfreunde ist ein Konzert  in der Carnegie Hall oder ein Musical am Broadway Pflichtprogramm! Einkaufen kann man immer noch günstig, zumindest Markenklamotten sind trotz teurem Dollar noch preiswerter als bei uns. Ebenso Teile für die Fotoausrüstung, wenn man nicht nur eine Sucherkamera haben will.

Essen in New York ist auch gar kein Problem: es gibt wahrscheinlich alles, jeder Geschmack, jedwede persönliche Neigung zu egal welcher Küche kann bedient werden. Toll war die Brewery am Times Square, riesige und richtig leckere Pizzen gab`s bei John`s in einer ehemaligen Kirche , und wir als NBA-Fans  haben natürlich ein richtig gutes Stück Fleisch in Michael Jordans Steak House mitten in der Grand Central Station genossen - Michael Jordan war  an dem Abend leider nicht da! 

Wir haben uns oft einfach zu Fuß durch die Stadt treiben lassen, haben über die überdimensionierte Weihnachtsdeko gestaunt, sind - wie tausend andere - am riesigen Weihnachtsbaum des Rockefeller Centers vorbeidefiliert. Schlittschuh hätten uns da auch nix genutzt, denn der Drang aufs Eis  war immens und die Warteschlange brachte das deutlich zum Ausdruck. In der Stadt ist sowieso alles riesig, man kommt aus dem Staunen nicht raus! Das trifft auch für die Auslagen der Geschäfte in der 5th Avenue  zu,  aber da hat uns der Verfügungsrahmen unserer Kreditkarte immer die richtige Entscheidung vorgegeben!

New York ist unbeschreiblich, umwerfend, unglaublich, verrückt und einfach nur riesig - und ich hoffe , sie bleibt auch so !

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